BAFA-Merkblatt zur Durchführung von Energieaudits nach § 8 EDL-G – Entwurfsfassung

Am 06. März hat der Bundesrat den vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie erarbeiteten Gesetzentwurf zur Teilumsetzung der Energieeffizienzrichtlinie gebilligt. Das Gesetz tritt nach der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt nunmehr voraussichtlich Ende April 2015 in Kraft. Um Unternehmen bei der Durchführung von Energieaudits nach § 8 EDL-G insbesondere vor dem Hintergrund des kurzen Zeitraums bis zum 5. Dezember 2015 eine Hilfestellung zu geben,  hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Anwendungshilfen in Form eines Merkblatts verfasst. Den Entwurf dieses Merkblatts … zum ganzen Artikel >>

Kurz und knapp: Was ist eigentlich ein Energieaudit?

Definition Energieaudit: “Systematische Inspektion und Analyse des Energieansatzes und des Energieverbrauchs einer Anlage, eines Gebäudes, eines Systems oder einer Organisation mit dem Ziel, Energieflüsse und das Potential für Energieeffizienzverbesserungen zu identifizieren und über diese zu berichten.” Folgende Grafik verdeutlicht den Ablauf eines Energieaudits gemäß DIN EN 16247-1:

Bundesrat beschließt Gesetz zu Energieaudit!

Was ist geschehen? Der Bundesrat hat am 06.03.15 der Novellierung des Artikel 8 des EDL-G (Gesetz über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen) gemäß der vom Bundestag am 05.02.15 beschlossenen Form zugestimmt. Wann tritt das Gesetz in Kraft? Die Umsetzung von Artikel 8 der EU-Effizienzrichtlinie (EED) tritt in Deutschland damit im Zeitraum Ende April bzw. Anfang Mai in Kraft. Wer ist betroffen und welche Fristen gelten? Danach sind alle Unternehmen mit Nicht-KMU-Status dazu verpflichtet, Energieaudits gemäß DIN EN 16247 durchzuführen. Die Energieaudits … zum ganzen Artikel >>

Freiwillige und verpflichtende Durchführung von Energieaudits gemäß DIN EN 16247-1

Durch den Gesetzgeber werden für Unternehmen immer neue Anreize geschaffen, um die Energieeffizienz innerhalb Deutschlands zu erhöhen und somit die EU-Zielvorgaben bis zum Jahr 2020 (20 % weniger Treibhausgasemissionen als 2005, 20 % Anteil an erneuerbaren Energien, 20 % mehr Energieeffizienz) zu erreichen. Hierbei sind insbesondere steuerliche Aspekte, wie beispielsweise § 10 StromStG und § 55 EnergieStG (sog. „Spitzenausgleich“), und die damit verbundene Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung (SpaEfV) zu nennen. KMU (kleine und mittlere Unternehmen) können hierbei zwischen unterschiedlichen Systemen zur Verbesserung der Energieeffizienz wählen. Im allgemeinen Sprachgebrauch … zum ganzen Artikel >>

Link zu eca-concept.de