Um ihre Mitarbeiter über die wesentlichen Änderungen der im Jahr 2015 revidierten Fassung der DIN EN ISO 9001 (Qualitätsmanagementsysteme – Anforderungen) im Vergleich zur noch bis November 2018 gültigen Version von 2008 zu informieren, richtete die ECA am 18.03. eine Schulung mit ihrem internen Fachexperten für Managementsysteme, Richard Prem, aus. Prem war 6 Monate lang als Trainee im Rahmen des Erasmus-Programms für Jungunternehmer für die ECA tätig und ist bereits seit einigen Jahren als externer Vortragender der TÜV Austria Akademie für Ausbildungen unter anderem zum zertifizierten Qualitätsbeauftragten sowie Qualitätsauditor tätig. Dadurch war er als Dozent der Schulungsmaßnahme bestens geeignet.

Prem ging in seinem Vortrag zunächst auf den generellen Aufbau der Norm in ihrer neuen Fassung ein und zeigte, dass diese sich hier stärker als bisher an den vier Schritten des PDCA-Zyklus orientiert. Weitere wesentliche Neuerungen betreffen beispielsweise eine stärkere Fokussierung auf Prozesse im Unternehmen sowie eine Betonung des Risikomanagements, das eine dezidierte Betrachtung von Chancen und Risiken des Unternehmens beinhaltet. Als wesentliche organisatorische Neuerungen sind unter anderem der Wegfall des Qualitätsmanagementbeauftragten (QMB) sowie des Qualitätsmanagementhandbuchs zu nennen. Die Aufgaben des QMB sollen in Zukunft von der Geschäftsleitung übernommen werden, die bisher im Handbuch geforderten Inhalte können nun in anderer Form dokumentiert werden. Eine Zertifizierung nach der ISO 9001:2008 ist noch bis November 2018 möglich, danach müssen auch bestehende QM-Systeme die Anforderungen der Neufassung erfüllen.

Aber nicht nur inhaltlich wurden mit der Schulungsmaßnahme Neuerungen innerhalb der ECA verbreitet, auch mit der Art des Vortrags von Richard Prem wurde Neuland betreten. Prem war via Internet aus seinem Büro in Wien auf einen PC in Kempten zugeschaltet und wurde von dort auf eine Leinwand projiziert. Die ECA nutzte dies als Test Web-basierter Präsentationen, die in Zukunft im Rahmen eines Webinar-Angebots stärker in das Produktportfolio einbezogen werden sollen.

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