Industrie 4.0 ist ein viel zitierter, aber auch viel kritisierter Begriff. So wird zum einen kritisiert, man könne eine industrielle Revolution nicht im Vorfeld ausrufen. Dies mag im Kern zwar stimmen, aber was spricht gegen eine ehrgeizige Zielsetzung? Zum anderen wird konstatiert, dass ein nicht nur technisch, sondern auch sozial komplexes System wie eine Fabrik, nicht durch Algorithmen zu steuern sei. Hier muss zumindest insofern widersprochen werden, als dass es bei Industrie 4.0 nicht um die komplett automatisierte Fabrik ohne Mitarbeiter geht. Der Mensch bleibt als Kontrollinstanz und vor allem Entscheidungsträger sowie Impulsgeber erhalten. Darin liegt auch der größte Mehrwert von Industrie 4.0. Sie schafft Transparenz für Entscheidungen und zur Ideenfindung.

In einem Großteil der Unternehmen ist der Produktionsprozess mit all seinen Parametern eine „Black Box“. Zwar erfassen Maschinen eine Vielzahl von Daten, um Ihre Aufgabe zu erfüllen, hierbei erfolgt eine Verarbeitung aber nur intern. Eine Kommunikation zwischen verschiedenen Produktionsschritten erfolgt nicht und eine Auswertung der Daten geschieht, wenn überhaupt, nur im Störungsfall. So zeigt sich ein weiterer bedeutsamer Aspekt von Industrie 4.0: Die Vernetzung. Selbstverständlich spielt dabei der Datenaustausch zwischen Maschinen bzw. Maschine und Bauteil eine erhebliche Rolle, aber es geht auch um die Vernetzung von Organisationseinheiten im Unternehmen. So können Daten verschiedener Abteilungen mit denen der Anlagen verknüpft werden, um einzelne Prozessschritte zu bewerten. Die Verfügbarkeit von Echtzeitdaten stellt einen klaren Schritt nach vorne gegenüber aktuellen ERP Systemen dar, welche oftmals nur bereits dem Zweck angepasste Werte abbilden.

Aufgrund des vom Markt vorgegebenen Trends zur stärkeren Individualisierung wird es in Zukunft für Unternehmen erforderlich sein, Kosten detailliert unter verschiedenen Produktionsparametern zu kennen und Produktionsprozesse zu simulieren. So lassen sich letztlich auch Optimierungspotentiale erschließen, wodurch Industrie 4.0 die Voraussetzung für eine ganzheitlich ressourceneffiziente Produktion schafft. Die Simulation als finale Phase kann jedoch erst erfolgen, wenn Daten in hinreichender Qualität vorliegen und aufbereitet werden. Somit schließt sich der Kreis zur Transparenz als elementarsten Teil der Industrie 4.0. Aus diesem Grund sehen wir unsere Leistungen, Daten zu finden, zu ordnen und sie so zu verknüpfen, dass sie letztlich Geschichten erzählen als wesentlichen Bestandteil von Industrie 4.0.

Zusätzlich sorgt unser Know-How im Bereich integrierte-Managementsysteme dafür, unterschiedliche Unternehmensbereiche zu vernetzen. Aus all diesen Einzelkompetenzen entwickeln wir eine ganzheitliche Strategie, die Sie dabei unterstützt, die Möglichkeiten von Industrie 4.0 in Ihrem Unternehmen zu implementieren. Eine zusätzliche Hilfestellung mit konkreten Schritten finden Sie in Kürze auf unserer Website.

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