Dass es sich bei Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft nicht mehr nur um leere Schlagwörter handelt, zeigt die stetig steigende Besucherzahl des jährlichen Ressourceneffizienz- und Kreislaufwirtschaftskongresses in Baden-Württemberg (http://www.ressourceneffizienzkongress.de/), der auch vergangene Woche wieder Fachleute aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zusammenführte. „Über 1000 Anmeldungen beim Kongress belegen, dass die Stimme Baden-Württembergs auf dem Gebiet der Ressourceneffizienz und der Kreislaufwirtschaft bundesweit Gehör findet“, stellte Umweltminister Franz Untersteller fest.

Auch Vertreter der Energy Consulting Allgäu waren heuer zum ersten Mal unter den Teilnehmern und konnten sich über die politische Zielrichtung der baden-württembergischen Landesregierung informieren. Dass Ressourceneffizienz aber auch in der unternehmerischen Praxis alles andere als eine „Moonshoot-Mission“ ist, wie es Ministerpräsident Kretschmann formulierte, zeigten auch eine ganze Reihe von Vorträgen und Beispielen verschiedener baden-württembergischer Unternehmen. Die vorgestellten Fallbeispiele reichten dabei von der Schließung innerbetrieblicher Kreisläufe über Rohstoffeinsparungen durch Produktoptimierung bis hin zu Energie- und Materialeinsparungen durch effizientere Prozessgestaltung.

Diese und weitere Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung sind auch Teil unserer aktuellen Materialeffizienzanalysen, bei denen wir Unternehmen bei der Analyse betriebsinterner Energie- und Stoffströme, der effektiven Schließung von Produktkreisläufen sowie der wirtschaftlichen Betrachtung der einzelnen Produktionsschritte unterstützen. Aufgrund unserer Erfahrungen mit Materialeffizienzoptimierungen, die wir in der Vergangenheit sammeln konnten, haben wir ein systematisches Vorgehen für die Materialeffizienzanalyse entwickelt. Dieses lässt sich in vier wesentliche Schritte einteilen:

Unbenannt

Die Methoden, die hierbei zum Einsatz kommen, sind vor allem die der softwarebasierten Energie- und Stoffstromanalyse (ESSM), die wir mit der bewährten Bilanzierungssoftware Umberto durchführen (http://www.umberto.de/de/). Diese erlaubt es uns, auch komplexe Prozesse darzustellen und den Material- und Energieeinsatz für jeden einzelnen Schritt zu berechnen. Die Darstellung der Stoffströme als Sankey-Diagramm ermöglicht darüber hinaus eine übersichtliche Visualisierung und schafft Transparenz für unsere Kunden.

Eine Berechnung der tatsächlichen Kosten von Materialverlusten kann mit Hilfe der Materialflusskostenrechnung (MFKR) durchgeführt werden. Hier werden neben den Entsorgungskosten, die für Abfälle entstehen, auch die Kosten berücksichtigt, die in der vorgeschalteten Prozesskette in das Material eingehen, das schließlich als Materialverlust endet. Dadurch wird unter anderem deutlich, welche Kosten auch recycelte Materialverluste verursachen und wie diese durch eine Reduzierung der Verluste verringert werden können.

Wie eingangs erwähnt hat auch die Politik das Potential einer systematischen Analyse und Optimierung von Energie- und Stoffströmen bereits erkannt, weshalb eine Reihe von Fördermöglichkeiten für Materialeffizienzanalysen existiert. Sollte auch Ihr Unternehmen Interesse haben an einer Verringerung von Materialverlusten, einer gezielten Produktoptimierung oder einer effizienten Kreislaufwirtschaft, kontaktieren Sie uns einfach für weitere Informationen.

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